{"id":47556,"date":"2026-07-22T13:25:00","date_gmt":"2026-07-22T13:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/creaskill.ch\/?p=47556"},"modified":"2026-07-24T13:36:19","modified_gmt":"2026-07-24T13:36:19","slug":"kialltag02","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/creaskill.ch\/en\/kialltag02\/","title":{"rendered":"AI in the working day: The greatest potentials are often closer than you think"},"content":{"rendered":"<h4 class=\"gb-text\">22. Juli 2026 Janine Praxmarer<\/h4>\n\n\n\n<!-- creaSKILL Blog Snippet \u00b7 KI im Arbeitsalltag -->\n<div class=\"cs-blog\" style=\"max-width:1140px;margin:0 auto;\">\n  <style>\n    .cs-blog{\n      --cs-hellblau:#78C2EB;\n      --cs-mittelblau:#167EC1;\n      --cs-dunkelblau:#2D2A66;\n      --cs-akzent:#F59E0B;\n      font-family:-apple-system,BlinkMacSystemFont,\"Segoe UI\",Roboto,Helvetica,Arial,sans-serif;\n      color:#2b2b33;\n      line-height:1.75;\n      font-size:18px;\n      box-sizing:border-box;\n    }\n    .cs-blog *{box-sizing:border-box;}\n    .cs-blog .cs-lead{\n      font-size:21px;\n      line-height:1.6;\n      color:var(--cs-dunkelblau);\n      font-weight:500;\n      border-left:5px solid var(--cs-hellblau);\n      padding:4px 0 4px 24px;\n      margin:0 0 34px;\n    }\n    .cs-blog p{margin:0 0 22px;}\n    .cs-blog h2{\n      font-size:27px;\n      line-height:1.3;\n      color:var(--cs-dunkelblau);\n      font-weight:700;\n      margin:48px 0 18px;\n      padding-bottom:12px;\n      border-bottom:2px solid var(--cs-hellblau);\n    }\n    .cs-blog .cs-accent{color:var(--cs-mittelblau);font-weight:600;}\n    .cs-blog ul{\n      list-style:none;\n      margin:0 0 24px;\n      padding:0;\n    }\n    .cs-blog ul li{\n      position:relative;\n      padding:0 0 0 34px;\n      margin:0 0 14px;\n    }\n    .cs-blog ul li::before{\n      content:\"\";\n      position:absolute;\n      left:0;\n      top:11px;\n      width:10px;\n      height:10px;\n      border-radius:50%;\n      background:var(--cs-akzent);\n    }\n    .cs-blog .cs-callout{\n      background:linear-gradient(135deg,#eaf5fc 0%,#f4f9fd 100%);\n      border-radius:14px;\n      padding:28px 32px;\n      margin:32px 0;\n    }\n    .cs-blog .cs-callout p:last-child{margin-bottom:0;}\n    .cs-blog .cs-fazit{\n      background:var(--cs-dunkelblau);\n      color:#fff;\n      border-radius:16px;\n      padding:40px 44px;\n      margin:52px 0 8px;\n    }\n    .cs-blog .cs-fazit h2{\n      color:#fff;\n      border-bottom:2px solid var(--cs-akzent);\n      margin-top:0;\n    }\n    .cs-blog .cs-fazit p{color:#e7e9f5;}\n    .cs-blog .cs-fazit .cs-kicker{\n      color:var(--cs-hellblau);\n      font-weight:700;\n    }\n    @media (max-width:760px){\n      .cs-blog{font-size:17px;}\n      .cs-blog h2{font-size:23px;}\n      .cs-blog .cs-lead{font-size:19px;}\n      .cs-blog .cs-fazit{padding:30px 26px;}\n    }\n  <\/style>\n\n  <p class=\"cs-lead\">When people talk about artificial intelligence, many think first of spectacular developments: self-driving vehicles, intelligent robots, or systems that solve complex tasks seemingly at the push of a button. The media regularly reports on new technological breakthroughs and frequently conveys the impression that artificial intelligence takes place primarily where particularly innovative technologies are deployed.<\/p>\n\n  <p>In der Praxis erleben wir jedoch etwas anderes.<\/p>\n\n  <p>Die gr\u00f6ssten Potenziale entstehen oft nicht durch futuristische Anwendungen, sondern durch die vielen kleinen Aufgaben, die jeden Tag Zeit kosten. Aufgaben, die notwendig sind, aber kaum zur eigentlichen Wertsch\u00f6pfung beitragen. Genau deshalb \u00e4hneln sich die Herausforderungen in Krankenh\u00e4usern, Industrieunternehmen, IT-Abteilungen, Verwaltungen oder Dienstleistungsunternehmen oft viel st\u00e4rker, als man zun\u00e4chst vermuten w\u00fcrde.<\/p>\n\n  <h2>Die eigentlichen Zeitfresser sitzen selten im Kerngesch\u00e4ft<\/h2>\n  <p>Wenn wir Unternehmen fragen, wo ihre Mitarbeitenden die meiste Zeit verlieren, h\u00f6ren wir selten Antworten wie \u201ebei der Produktion\u201c, \u201ebei der Entwicklung\u201c oder \u201ebei der Kundenberatung\u201c.<\/p>\n  <p>Viel h\u00e4ufiger geht es um T\u00e4tigkeiten rund um die eigentliche Arbeit. Informationen m\u00fcssen zusammengesucht werden. Besprechungen werden dokumentiert. Berichte erstellt. E-Mails beantwortet. Daten \u00fcbertragen. Protokolle geschrieben. Statusberichte vorbereitet. Kundenanfragen sortiert und weitergeleitet.<\/p>\n  <p>Jede einzelne Aufgabe f\u00fcr sich betrachtet wirkt \u00fcberschaubar. In der Summe entstehen daraus jedoch viele Stunden pro Woche, die hoch qualifizierte Mitarbeitende mit administrativen T\u00e4tigkeiten verbringen.<\/p>\n  <p>Genau hier beginnt der Bereich, in dem k\u00fcnstliche Intelligenz besonders wirkungsvoll unterst\u00fctzen kann.<\/p>\n\n  <h2>Warum die Industrie oft gr\u00f6sseres Potenzial hat als erwartet<\/h2>\n  <p>Viele Industrieunternehmen verbinden k\u00fcnstliche Intelligenz zun\u00e4chst mit Produktionsanlagen, Sensorik oder automatisierten Qualit\u00e4tskontrollen. Diese Anwendungen sind zweifellos spannend und bieten langfristig grosses Potenzial. Gleichzeitig erleben wir immer wieder, dass die ersten Erfolge an ganz anderen Stellen entstehen.<\/p>\n  <p>Technische Dokumentationen k\u00f6nnen schneller erstellt werden. Wartungsberichte lassen sich strukturieren und zusammenfassen. Besprechungen werden automatisch protokolliert. Arbeitsanweisungen k\u00f6nnen auf Basis bestehender Informationen vorbereitet werden. Auch Bereiche wie Einkauf, Projektmanagement, Qualit\u00e4tssicherung oder Kundenservice profitieren h\u00e4ufig von KI-gest\u00fctzten L\u00f6sungen.<\/p>\n  <p>Der eigentliche Nutzen liegt dabei nicht darin, Mitarbeitende zu ersetzen. Vielmehr gewinnen Fachkr\u00e4fte Zeit zur\u00fcck, die sie f\u00fcr anspruchsvolle Aufgaben, Probleml\u00f6sungen und Kundenprojekte einsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n  <h2>Was KI in der IT wirklich ver\u00e4ndert<\/h2>\n  <p>Kaum eine Branche wird derzeit so stark mit k\u00fcnstlicher Intelligenz in Verbindung gebracht wie die IT. Entsprechend h\u00e4ufig taucht die Frage auf, ob Entwicklerinnen und Entwickler in Zukunft \u00fcberhaupt noch ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n  <p>Unsere Erfahrungen zeigen jedoch ein deutlich differenzierteres Bild. KI kann heute bereits bei der Erstellung von Code unterst\u00fctzen, Dokumentationen vorbereiten, Tests generieren oder Fehler analysieren. Dadurch lassen sich bestimmte Arbeitsschritte beschleunigen.<\/p>\n  <p>Was k\u00fcnstliche Intelligenz jedoch <span class=\"cs-accent\">nicht<\/span> ersetzen kann, ist das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Gesch\u00e4ftsprozesse, die Zusammenarbeit mit Kunden, die Entwicklung tragf\u00e4higer Architekturen oder die F\u00e4higkeit, komplexe Anforderungen in funktionierende L\u00f6sungen zu \u00fcbersetzen.<\/p>\n  <p>Die erfolgreichsten IT-Teams nutzen KI deshalb nicht als Ersatz f\u00fcr Menschen, sondern als Werkzeug, das Routineaufgaben reduziert und Freir\u00e4ume f\u00fcr anspruchsvollere T\u00e4tigkeiten schafft.<\/p>\n\n  <h2>Die gr\u00f6sste H\u00fcrde ist selten die Technologie<\/h2>\n  <p>Interessanterweise scheitern viele KI-Projekte nicht an der Technik. Die meisten Unternehmen haben l\u00e4ngst erkannt, dass k\u00fcnstliche Intelligenz Potenzial bietet. Oft existieren bereits Ideen, welche Prozesse verbessert werden k\u00f6nnten.<\/p>\n  <p>Was h\u00e4ufig fehlt, ist Orientierung:<\/p>\n  <ul>\n    <li>Welche L\u00f6sung passt \u00fcberhaupt zum Unternehmen?<\/li>\n    <li>Welche Daten d\u00fcrfen verarbeitet werden?<\/li>\n    <li>Welche Anwendungen bringen einen tats\u00e4chlichen Nutzen?<\/li>\n    <li>Und wo sollte man anfangen?<\/li>\n  <\/ul>\n  <p>Gerade kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen verf\u00fcgen selten \u00fcber eigene KI-Spezialisten. Gleichzeitig entwickelt sich der Markt so schnell, dass es schwierig wird, den \u00dcberblick zu behalten. Deshalb besteht die gr\u00f6sste Herausforderung oft nicht darin, die passende Technologie zu finden, sondern darin, einen sinnvollen ersten Schritt zu definieren.<\/p>\n\n  <h2>Warum kleine Schritte oft die gr\u00f6ssten Erfolge bringen<\/h2>\n  <p>Viele Unternehmen suchen nach dem grossen KI-Projekt. Nach einer L\u00f6sung, die Prozesse grundlegend ver\u00e4ndert und sofort messbare Ergebnisse liefert. Die Realit\u00e4t sieht meist anders aus.<\/p>\n  <div class=\"cs-callout\">\n    <p>Erfolgreiche KI-Einf\u00fchrungen beginnen h\u00e4ufig mit einer einzelnen Fragestellung:<\/p>\n    <ul>\n      <li>Wie k\u00f6nnen Meeting-Protokolle schneller erstellt werden?<\/li>\n      <li>Wie lassen sich wiederkehrende Kundenanfragen effizienter bearbeiten?<\/li>\n      <li>Wie k\u00f6nnen Berichte einfacher vorbereitet werden?<\/li>\n      <li>Wie reduzieren wir den Dokumentationsaufwand?<\/li>\n    <\/ul>\n    <p>Die Antworten auf diese Fragen f\u00fchren oft zu \u00fcberschaubaren Projekten mit einem klaren Nutzen.<\/p>\n  <\/div>\n  <p>Mitarbeitende sammeln erste Erfahrungen, Prozesse werden verbessert und das Unternehmen gewinnt Sicherheit im Umgang mit der neuen Technologie.<\/p>\n\n  <h2>KI ist kein Selbstzweck<\/h2>\n  <p>Eine wichtige Erkenntnis aus vielen Gespr\u00e4chen mit Unternehmen lautet: Niemand braucht k\u00fcnstliche Intelligenz, nur weil sie aktuell ein Trendthema ist. Entscheidend ist vielmehr die Frage, welches Problem gel\u00f6st werden soll.<\/p>\n  <p>Der erfolgreiche Einsatz von KI beginnt nicht mit einem Tool. Er beginnt mit einem konkreten Bedarf:<\/p>\n  <ul>\n    <li>Wo verlieren Mitarbeitende t\u00e4glich Zeit?<\/li>\n    <li>Welche Aufgaben wiederholen sich st\u00e4ndig?<\/li>\n    <li>Welche T\u00e4tigkeiten sorgen f\u00fcr Frust, obwohl sie keinen direkten Mehrwert schaffen?<\/li>\n  <\/ul>\n  <p>Wer diese Fragen beantwortet, findet meist schnell die ersten sinnvollen Einsatzm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n\n  <div class=\"cs-fazit\">\n    <h2>Fazit: Der beste Einstieg beginnt im Arbeitsalltag<\/h2>\n    <p>Die Diskussion \u00fcber k\u00fcnstliche Intelligenz wird h\u00e4ufig von grossen Zukunftsvisionen gepr\u00e4gt. F\u00fcr Unternehmen ist jedoch eine deutlich praktischere Frage entscheidend: Wo k\u00f6nnen wir unsere Mitarbeitenden entlasten und ihnen mehr Zeit f\u00fcr ihre eigentlichen Aufgaben verschaffen?<\/p>\n    <p>Die Antwort liegt oft n\u00e4her als gedacht. Nicht in spektakul\u00e4ren Technologien oder millionenschweren Innovationsprojekten, sondern in den vielen kleinen Prozessen, die jeden Tag Zeit kosten. Genau dort entstehen h\u00e4ufig die gr\u00f6ssten Effekte.<\/p>\n    <p><span class=\"cs-kicker\">Denn erfolgreiche KI-Projekte beginnen nicht mit Technologie. Sie beginnen mit einem offenen Blick auf den eigenen Arbeitsalltag.<\/span><\/p>\n  <\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>When people talk about artificial intelligence, many think first of spectacular developments: self-driving vehicles, intelligent robots, or systems that solve complex tasks seemingly at the push of a button. 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