Blogs zu Recruiting, Führung, Wissensmanagement etc.

Mehrwert aus Erfahrung, Wissen, Statistik und Nachdenken

In unregelmässigen Abständen erscheinen Blogs zu den ausgewählten Themen.

Warum wir Personalvermittlung machen

Wenn wir heute über Employer Branding sprechen, denken viele sofort an moderne Büros, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Teamevents oder bunte Social-Media-Posts. Unternehmen investieren viel Zeit und Geld, um sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren – und das ist auch gut so. Aber ich glaube, wir müssen anfangen, Employer Branding neu zu denken. Denn eine starke Arbeitgebermarke entsteht nicht durch Marketing. Sie
Medizinisches Team mit PA, MPK und APN Konzept

Neue Rollen in der Hausarztpraxis: Warum PA, MPK und APN in der Schweiz keine Konkurrenz, sondern Bausteine sind

Die Schweizer Grundversorgung steht unter Druck. Chronische Erkrankungen, Multimorbidität und der Fachkräftemangel erhöhen die Anforderungen an Hausarztpraxen spürbar. Gleichzeitig entstehen neue Rollen wie Physician Assistant (PA), Medizinische Praxiskoordinatorin (MPK) und Advanced Practice Nurse (APN), die helfen können, Versorgung gezielter, kontinuierlicher und teamorientierter zu organisieren.
Zwei Personen im Gespräch in modernem Büro

Employer Branding bedeutet auch Verantwortung.Warum psychische Gesundheit kein „Benefit“ sein darf

Wenn wir heute über Employer Branding sprechen, denken viele sofort an moderne Büros, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Teamevents oder bunte Social-Media-Posts. Unternehmen investieren viel Zeit und Geld, um sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren – und das ist auch gut so. Aber ich glaube, wir müssen anfangen, Employer Branding neu zu denken. Denn eine starke Arbeitgebermarke entsteht nicht durch Marketing. Sie
Teamarbeit mit Laptop und kleinem Roboter im Büro

Deskilling durch KI: Wie HR und KMU ihre Nachwuchskräfte schützen – und stärken

Im Schweizer Arbeitsmarkt verschwinden klassische Einstiegsjobs, während generative KI immer mehr Aufgaben in Büro- und Wissensberufen übernimmt. Der Tages-Anzeiger berichtet von einem schleichenden Wissensverlust und beschreibt, wie Unternehmen bereits Gegenmaßnahmen ergreifen, um Nachwuchs und Urteilsvermögen im Unternehmen zu sichern (Hollenstein, 2024). Parallel zeigt eine Schweizer Arbeitsmarktanalyse von Jobcloud, dass Junior-Stellen in KI-exponierten Funktionen deutlich zurückgegangen sind, was die Diskussion um
Vier Personen im Büro bei Besprechung am Tisch

Employer Branding beginnt nicht mit einer Stellenanzeige: sondern mit Ehrlichkeit.

Wenn mich vor ein paar Jahren jemand gefragt hätte, was Employer Branding eigentlich ist, hätte ich wahrscheinlich gesagt: "Das ist halt Marketing für Arbeitgeber." Schöne Bilder, moderne Büros, ein Obstkorb, Homeoffice, Team-Events und auf jeder zweiten Karriereseite steht: "Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt." Heute sehe ich das alles komplett anders.
Kollegen nutzen KI am Laptop im Büro

KI im Arbeitsalltag: Die grössten Potenziale liegen oft näher als gedacht

Wenn Menschen über künstliche Intelligenz sprechen, denken viele zuerst an spektakuläre Entwicklungen. An selbstfahrende Fahrzeuge, intelligente Roboter oder Systeme, die komplexe Aufgaben scheinbar auf Knopfdruck lösen. Die Medien berichten regelmässig über neue technologische Durchbrüche und vermitteln häufig den Eindruck, dass künstliche Intelligenz vor allem dort stattfindet, wo besonders innovative Technologien eingesetzt werden.
Zwei Personen analysieren digitale Prozessstatistiken im Büro

Wie wir einem Schweizer KMU in nur vier Wochen über 700 Arbeitsstunden pro Jahr zurückgeben konnten

Wenn wir mit Unternehmen über Künstliche Intelligenz sprechen, denken viele zuerst an komplizierte Technologien, grosse Investitionen oder jahrelange Digitalisierungsprojekte. Die Realität sieht jedoch oft ganz anders aus. Die grössten Potenziale liegen häufig nicht in spektakulären Innovationen, sondern in den alltäglichen Aufgaben, die Mitarbeitende Tag für Tag erledigen müssen.

Recruiting beginnt lange vor der offenen Stelle: Warum die besten Talente selten aktiv suchen

Im ersten Teil unserer Reihe haben wir darüber gesprochen, welche oft unterschätzten Kosten durch unbesetzte Stellen entstehen können. Im zweiten Teil stand die Frage im Mittelpunkt, warum Fehlbesetzungen Unternehmen häufig noch teurer zu stehen kommen als eine längere Vakanz. Doch selbst die beste Auswahlentscheidung hilft nur begrenzt, wenn sich auf eine Stelle kaum passende Kandidatinnen und Kandidaten bewerben. Genau hier
Grafik zu Kosten einer Fehlbesetzung im Unternehmen

Die teuerste Einstellung ist die falsche: Warum Fehlbesetzungen Unternehmen mehr kosten als jede Personalvermittlung

Im ersten Teil unserer Reihe haben wir darüber gesprochen, warum offene Stellen oft deutlich teurer sind, als viele Unternehmen annehmen. Eine unbesetzte Position spart zwar kurzfristig Lohnkosten, verursacht aber gleichzeitig Produktivitätsverluste, Mehrbelastung im Team und verzögerte Projekte. Doch selbst wenn eine Stelle besetzt wird, bedeutet das noch lange nicht, dass das Problem gelöst ist.
Arzt und PA in Schweizer Hausarztpraxis

PAs in der Schweiz: Abrechnungssystem TARDOC hinkt hinten nach

Der erste Beitrag dieser Reihe hat gezeigt, dass Physician Assistants in den USA, den Niederlanden und Deutschland messbar zur Entlastung des Gesundheitssystems beitragen — wenn auch in sehr unterschiedlichen Reifegraden. Was damals nur am Rande erwähnt wurde, ist ein auffälliger Graben: Während PAs in den USA und den Niederlanden schon seit Jahren auch in Hausarztpraxen und Primärversorgungszentren tätig sind, finden
Arzt und PA arbeiten gemeinsam am Computer

PA in der Hausarztpraxis: Was USA und Niederlande seit Jahren zeigen — und warum Deutschland noch zögert

Der erste Beitrag dieser Reihe hat gezeigt, dass Physician Assistants in den USA, den Niederlanden und Deutschland messbar zur Entlastung des Gesundheitssystems beitragen — wenn auch in sehr unterschiedlichen Reifegraden. Was damals nur am Rande erwähnt wurde, ist ein auffälliger Graben: Während PAs in den USA und den Niederlanden schon seit Jahren auch in Hausarztpraxen und Primärversorgungszentren tätig sind, finden
Arzt und Physician Assistant mit Tablet im Krankenhaus

Physician Assistants erfolgreich integrieren

Aus der Evidenz wird Praxis erst dann, wenn jemand die richtigen Fragen stellt: Wie schreibe ich eine PA-Stelle aus, die Talente anzieht? Wie gestalte ich die Einarbeitung so, dass PAs nicht nach zwei Jahren wieder gehen? Und welche strukturellen Voraussetzungen muss meine Organisation erfüllen, bevor das Modell überhaupt funktioniert?

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